Artikel verfasst von
Josephine Schnee
Project officer
schnee@democracy-international.org
Dieser Bericht stellt die ersten Ergebnisse des Projekts vor, die auf dem Austausch während des Kick-off-Meetings basieren sowie die „Spring School“ in Brüssel, Belgien. Dabei werden Erkenntnisse aus sieben Partnerländern zusammengeführt: Deutschland, Frankreich, Polen, Tschechien, Ungarn, Belgien und Dänemark.
In ganz Europa stehen Demokratie und Klimapolitik zunehmend unter Druck. Das Vertrauen in politische Institutionen nimmt ab, und die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger über Wahlen hinaus bleibt begrenzt. Gleichzeitig ist der Klimawandel zu einer der dringendsten und zugleich polarisierendsten Herausforderungen unserer Gesellschaften geworden. Als Reaktion darauf entstehen an der Schnittstelle von Klimaschutz und Demokratie neue Formen der Beteiligung, die den Menschen neue Möglichkeiten eröffnen, Entscheidungen mitzugestalten, die ihr Leben unmittelbar betreffen.
Citizens for Climate knüpft an diese Entwicklungen an. Das Projekt leistet einen Beitrag zu einem demokratischeren und nachhaltigeren Europa, indem es bewährte Ansätze einer inklusiven Klimademokratie – von Bürgerinitiativen bis hin zu Klimabürgerräten – erforscht, sichtbar macht und ihre Anwendung über die teilnehmenden Länder hinaus fördert. Im Mittelpunkt stehen die Stärkung direkter und partizipativer demokratischer Verfahren sowie deren innovative Kombination, um Bürgerinnen und Bürger sowie lokale Gemeinschaften beim ökologischen Wandel zu stärken und aktiv einzubinden.
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