Artikel verfasst von
Daniela Vancic
European Policy and Advocacy Lead
Info Hub, European Parliament
Esplanade Solidarność 1980
1050 Bruxelles
Belgien
Registrieren Sie sich hier:
Da mehr als ein Drittel des EU-Haushalts auf regionaler Ebene umgesetzt wird, spielen die Regionen eine vorderste Rolle bei der Umsetzung der EU-Prioritäten. Allerdings besteht hier auch die Gefahr von Missmanagement und demokratischen Rückschritten, die das Vertrauen in die EU untergraben können. Während die nächsten MFR-Verhandlungen stattfinden, wird in diesem Gespräch untersucht, wie EU-Mittel auf eine Weise fließen, die Demokratie, Transparenz und das Vertrauen der Bürger vor Ort dort stärkt, wo es am wichtigsten ist.
Der Zweck dieser Veranstaltung besteht darin, die wichtige Diskussion über den mehrjährigen Finanzrahmen der EU fortzusetzen, indem sie sich insbesondere auf den entscheidenden Zusammenhang zwischen dem EU-Haushalt, der demokratischen Kontrolle in den Regionen und der Korruptionsbekämpfung konzentriert. Dabei wird untersucht, wie der EU-Haushalt eine transparente, verantwortungsvolle Regierungsführung auf regionaler Ebene besser unterstützen kann und wie die Stärkung demokratischer Prozesse in den Regionen sowohl für eine wirksame Haushaltsaufsicht als auch für das Vertrauen der Bürger in die EU von wesentlicher Bedeutung ist.
Diese Veranstaltung ist Teil einer Reihe von Gesprächen rund um den Mehrjährigen Finanzrahmen der EU. Es baut auf der erfolgreichen Zusammenarbeit zur Vorgängerveranstaltung „Was ist Demokratie wert?“ auf. Fand am 15. Mai 2025 statt, an der MdEP Raquel Garcia Hermida-van der Walle, MdEP René Repasi und MdEP Brando Benifei teilnahmen und die Rolle der Finanzierung bei der Verteidigung und Förderung der Demokratie in Europa hervorhoben.
Agenda:
• 10:00 – 10:30 | Kaffee und Ankunft
• 10:30 – 12:00 | Podiumsdiskussion im Interviewstil und Fragen und Antworten des Publikums
• 12:00 – 13:00 | „Drei große Ideen für die Demokratie“ – Breakout-Diskussionen über die wichtigsten Vorschläge des Panels und wie Zivilgesellschaft und politische Entscheidungsträger diese im Jahr 20 voranbringen können 26